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So funktioniert's ganz einfach

Bequarzung, Programmierung, Kodierung


Hier erfahren Sie alles darüber, wie wir Ihren Melder auf einen neuen Funkkanal und neue Alarmierungsschleifen umrüsten. Nehmen Sie sich jetzt bitte fünf Minuten Zeit - und lesen Sie diese Seite in aller Ruhe.

Übrigens: Wie Ihr Funkgerät auf neue Frequenzen umgestellt wird, wie Sie ganz bequem an Quarze zum Selbsteinbau kommen und was es mit den geheimnisvollen Kodiersteckern auf sich hat - auch das sehen Sie auf einen Blick.

Ganz klar: Wenn Sie einen neuen oder gebrauchten Meldeempfänger bei uns kaufen, ist natürlich alles schon im Preis "drin": Bequarzung, Abgleich, Programmierung, Kodierung - damit haben Sie dann nichts mehr zu tun. Hier geht's also nur darum, was es kostet, wenn wir für Sie Ihren "alten" Melder umrüsten oder ein vorhandenes Funkgerät auf neue Frequenzen umstellen.


So kommt Ihr Gerät zu uns in die Werkstatt

Senden Sie uns bitte Ihren Melder oder Ihr Funkgerät per Postpaket. Denn nur dann bekommen Sie eine Quittung über die Einlieferung. Bei einem Päckchen (oder gar einem Brief) haben Sie absolut nichts "in der Hand". Wenn die Sendung unterwegs verloren geht, ist Ihr Gerät unwiederbringlich weg.

Legen Sie bitte ins Paket auch einen Zettel mit Anschrift, Telefonnummer und Ihren Wünschen. Es reicht nicht, wenn Sie ein paar Tage vorher angerufen oder eine E-Mail geschickt haben. In beiden Fällen kennt unsere "Technik" Ihre Wünsche noch nicht. Und schreiben Sie bitte auch kurz dazu, wie Sie bezahlen möchten: vorab per Überweisung oder bei der Lieferung per Nachnahme. Alle Preise finden Sie natürlich hier im Online-Shop.

Noch eine Bitte: Geben Sie uns ein paar Tage für die Umrüstung Ihres Funkmelders oder Funkgeräts. Wir erledigen das auf jeden Fall so schnell wie irgend möglich. Aber manchmal müssen wir zunächst einen Quarz oder einen Kodierstecker bestellen. Das dauert schon mal acht bis zehn Werktage. Erst dann können wir Ihr Gerät umbauen. Und zum Schluß brauchen Post oder Paketdienst auch nochmal zwei, drei Tage für die Rücksendung. Also - bitte nicht gleich ungeduldig werden.


Was brauchen Sie? Was darf es sein?
Wir bequarzen Ihren Funkmelder

Durch die Bequarzung wird Ihr Melder auf den gewünschten Funkkanal eingestellt. Dort werden dann die Alarmschleifen ausgesendet. Wenn wir Ihren Melder auf einen neuen Funkkanal bequarzen, dann machen wir das richtig: komplett mit einer eingehenden Funktionsprüfung und dem notwendigen Abgleich auf höchste Empfangsempfindlichkeit. Ihr Melder kann übrigens nur mit speziellem Werkzeug und an einem professionellen Meßplatz fachgerecht bequarzt werden. Arbeiten "am Küchentisch" rächen sich spätestens dann, wenn der Melder nach der Umquarzung völlig unempfindlich ist. Damit ist natürlich keine sichere BOS-Alarmierung mehr möglich.

Alte Quarze fachgerecht entsorgt

Wenn wir Ihren Funkmelder oder Ihr Funkgerät neu bequarzen, dann wandern alte Quarze normalerweise gleich in den Sondermüll. Nur wenn Sie schon bei Ihrer Bestellung ausdrücklich darauf hinweisen, daß Sie alte Quarze mit Ihrem Gerät zurück bekommen möchten, legen wir diese ausgebauten Bauteile der Rücklieferung bei. Nachträglich ist da leider nichts mehr zu machen. Und das werden Sie verstehen: Eine Funktionsgarantie für ausgebaute Altteile gibt's natürlich nicht.

Achtung
Sonderfälle: Motorola LX 4, LX 4 plus und LX 2

Wir bekommen immer wieder alte Motorola LX 4, LX 4 plus und LX 2 zum Umquarzen - und sehen dann auf einen Blick: Die Bequarzung auf den gewünschten -Funkkanal ist technisch überhaupt nicht möglich. Denn Melder dieser Baureihen lassen sich nur innerhalb eines relativ kleinen Frequenzbereichs umquarzen. Nämlich: von 138 bis 141 MHz, von 141 bis 144 MHz, von 144 bis 147 MHz, von 147 bis 150 MHz, von 150 bis 153 MHz, von 153 bis 156 MHz, von 156 bis 159 MHz, von 159 bis 162 MHz, von 162 bis 165 MHz, von 165 bis 168 MHz, von 168 bis 171 MHz und von 171 bis 174 MHz.

Nochmal ganz deutlich: Nur jeweils innerhalb dieser Frequenzbereiche ist eine Umquarzung möglich. Von einem Bereich in einen anderen funktioniert das leider nicht. Bitte prüfen Sie also unbedingt, "wo" Ihr alter LX 4, LX 4 plus oder LX 2 im Moment arbeitet - und ob Ihr Wunschkanal wirklich im selben Bereich liegt.

Manche "können" selbst wir nicht

Den alten Motorola Advisor in allen Ausführungen können wir leider nicht für Sie bequarzen - auch nicht den alten Swissphone PATRON DE 505. Und dann sollten Sie wissen: Alle ehemaligen Cityruf-, Telmi-, Scall-, Skyper- und ähnliche Empfänger für längst eingestellte öffentliche Funkrufdienste lassen sich nicht auf BOS-Kanäle umbauen. Tut uns leid.


Damit Sie sicher alarmiert werden
Wir kodieren Ihren Melder - oder programmieren ihn

Wenn Ihr Melder schon viele Jahre treue Dienste geleistet hat, dann gehört er wahrscheinlich zu den Geräten, die auf die gewünschte Alarmschleife kodiert werden müssen. Das heißt: Die Schleifen werden durch eine entsprechende Schaltung im Melder festgelegt. Buchstäblich mit dem Lötkolben - oder mit einem Kodierstecker (bei Motorola BMD und Pageboy). Diese individuelle Kodierung besorgen wir gern für Sie.

Das müssen wir von Ihnen wissen

Für die Kodierung brauchen wir von Ihnen die vollständigen (fünfstelligen!) Schleifen, bei denen Ihr Melder alarmieren soll. Also beispielsweise 12345 - nicht nur 345. Das würde nicht funktionieren. Wenn Sie Ihre Schleifen nicht kennen, dann müssen Sie fragen: bei der zuständigen Leitstelle, beim Technischen Wart Ihrer Wehr oder bei Ihrem Brandmeister. Dort sind die Schleifen in jedem Fall bekannt.

Wir wissen nicht, welche Schleifen in Ihrer Stadt, in Ihrem Landkreis und bei Ihrer Organisation verwendet werden. Moderne Modelle werden elektronisch auf die neuen Funktionen programmiert. Das geht schneller und kostet wenig. Auch für die Programmierung benötigen wir von Ihnen die vollständigen Schleifen.

Digitale Funkmelder - auch die werden programmiert

Bei digitalen Meldeempfängern (DME) schließen unsere Preise die vollständige Programmierung einschließlich der Unteradressen ein. Allerdings: Wenn wir für Sie mehr als 4 RICs (im Klartext: 5 bis 64 RICs) programmieren, dann steigt der notwendige (Zeit-) Aufwand ganz beträchtlich. Deshalb bezahlen Sie hierfür ein wenig mehr.

Für die Programmierung brauchen wir von Ihnen die vollständigen RICs samt aller Unteradressen. Auch hier gilt: Wenn Sie Ihre RICs nicht kennen, dann müssen Sie fragen - bei der zuständigen Leitstelle, beim Technischen Wart Ihrer Wehr oder bei Ihrem Brandmeister.

Zusätzlich programmieren wir für Sie bei der Gelegenheit natürlich auch alle Funktionen die Ihr Melder unterstützt. Das nennen wir Kundendienst - und das kostet Sie keinen Cent extra.
 
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